Kindgerechte Medien aussuchen
20. April 2026
Bildschirmmedien gehören heute zum Alltag in den meisten Familien. Was Eltern bei der Auswahl von Kindermedien unterstützen kann.
Zwischen Paw Patrol, Elsa und Spiderman
Wahrscheinlich ist es nicht übertrieben, wenn ich sage: Kinder lieben Filme, Serien und digitale Spiele! Nicht alle und sicherlich auch nicht alle gleichermaßen, aber trotzdem lösen Bildschirmmedien bei Kindern eine ganz besondere Faszination aus.
Bildschirmmedien sind Teil der Kindheit
Und das ist auch in Ordnung! Klar, ich höre jetzt schon kritische Stimmen (zu Recht!) sagen: Die Kinder von heute sitzen viel zu viel vor den Bildschirmen, die sollen mehr in die Natur, sich bewegen und analog spielen. Und das stimmt natürlich auch. Insgesamt kann man aber beobachten, dass Kinder heute viel mehr Zeit mit Bildschirmmedien verbringen als noch vor einigen Jahren. Das ist die gelebte Realität und deswegen müssen wir uns das in den Familien und in Bildungsinstitutionen genauer anschauen.
Medieninhalte in den Blick nehmen
Häufig bleibt der Blick dabei vor allem an der Bildschirmzeit kleben: Kinder sitzen viel zu lange vor dem Bildschirm. Was aber mindestens genauso wichtig ist, sind die Inhalte, mit denen Kinder sich dabei beschäftigen. Denn da ist die Spanne der Erfahrungen bei Kindern extrem weit. Während einige Kinder im Kita-Alter nur das Sandmännchen kennenlernen, verfolgen andere mit Leidenschaft die Abenteuer der Held:innen in Paw Patrol und noch andere machen sogar bereits Erfahrungen mit Sendungen für Erwachsene. Das Stichwort „Squid Game“ lässt vermutlich einige Pädagog:innen wissend nicken. Eins ist also klar: Eigentlich alle Kinder machen Erfahrungen mit Bewegtbildmedien und haben Zugriff auf viele verschiedene Inhalte, von eher kindgerecht bis völlig ungeeignet. Deswegen lohnt es sich, bei der Auswahl der Medieninhalte genauer hinzuschauen.
Medien-Wirrwarr in den Familien
Die meisten Medienerfahrungen machen Kinder in der Familie. Und die stehen heute vor besonders großen Herausforderungen in Bezug auf die Auswahl guter Kindermedien. Denn das Medienangebot (für Kinder) ist mittlerweile riesig und ständig kommt etwas dazu. Vielen Eltern fällt es schwer, sich in diesem Medien-Wirrwarr zu orientieren. Und das ist völlig verständlich. Die Frage ist also, was kann Familien bei dieser Aufgabe unterstützen? Da kommt Flimmo ins Spiel!