Kita St. Johannis Arbergen der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Arbergen
Willkommen in der Kita St. Johannis Arbergen
Wir freuen uns, über Ihr Interesse an unserer Kita und möchten Sie einladen, sich Zeit für unsere Konzeption zu nehmen und sich damit auf den folgenden Seiten über unsere pädagogische Arbeit zu informieren.
Wir stellen hier nur stichpunktartig und in kleinen Auszügen Zielsetzungen und Schwerpunkte unseres pädagogischen Konzeptes dar. Bei weiterem Interesse zeigen wir Ihnen gerne unsere Einrichtung und geben Ihnen vor Ort mehr Informationen und Einblicke in den Kindergartenalltag.
Kontakt
Arberger Heerstr. 77
28307 Bremen
Nicole Jäger
0421 482474
kita.arbergen@kirche-bremen.de
Mo - Fr 8.00 - 14.00 Uhr
Wir betreuen ...
…zurzeit 40 Kindergartenkinder im Alter von 3 - 6 Jahren in zwei Gruppen sowie 10 Krippenkinder im Altern von 0 - 3 Jahren täglich von 8.00 - 14.00 Uhr.
Unsere Kita liegt ...
... im alten Dorfkern des Bremer Stadtteils Arbergen und bietet überschaubare Strukturen, die den Kindern in diesem Alter noch viel Sicherheit und Geborgenheit geben.
Ein großes naturbelassenes Aussengelände sorgt für vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und Naturerfahrungen. In 2 Gruppenräumen mit unterschiedlichen Spielebenen, einem Bewegungsraum und einem Experimentieratelier können die Kinder unterschiedlichste Spielangebote wahrnehmen oder eigenständig aktiv werden.
Acht Erzieher*innen in ...
... drei Gruppentandems und eine Leiterin begleiten die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und unterstützen sie in ihrer Selbstbildung. Wir sehen es ebenso als unsere Aufgabe an, die Eltern mit ihren Fragen zur Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder kompetent zu beraten.
Konzept
„Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere mich.
Lass mich tun und ich verstehe.“
Konfuzius
Wir verstehen unsere pädagogische Arbeit als soziale Erziehung und Bildung, die die Individualität, die Bedürfnisse und Interessen der Kinder als eigenständige Persönlichkeiten in den Mittelpunkt der Arbeit rückt.
Im Rahmen einer ganzheitlichen Erziehung wollen wir den Kindern Erlebnisräume schaffen, in denen sie vielfältige Eindrücke ihrer Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen können und in dem sie zu selbsttätigem Handeln, Spielen und Experimentieren motiviert werden.
Unsere Ziele sind ...
Wir wollen Ihr Kind für das Leben stark machen.
Die Kinder fühlen sich im Kindergarten wohl und geborgen; Sie kommen mit Freude in den Kindergarten und finden Freunde.
Jedes Kind entwickelt sich weiter zu einer eigenverantwortlich handelnden Persönlichkeit, die neuen Anforderungen selbstsicher gewachsen ist und eigene Entscheidungen treffen kann.
Die Kinder entwickeln ein hohes Maß an Selbständigkeit und Selbstbewusstsein. Sie eignen sich Fähigkeiten und Fertigkeiten an, die sie unabhängiger machen und sie somit in ihrem Selbstbewusstsein bestärken, auf Neues zuzugehen.
Die Kinder erleben eine Gemeinschaft, in der sie auf andere Kinder zugehen können, Toleranz und Rücksicht üben und erfahren und mit Konflikten umgehen lernen.
Jedes Kind findet und bestimmt sein persönliches Lerntempo. Es erlernt Techniken und Fertigkeiten, die ihm neues Wissen eröffnen.
Die Kinder lernen christliche Werte und Traditionen kennen.
Umsetzung der Ziele ...
durch viel Platz und Zeit zum Spielen.
durch einen kindgerecht strukturierten Tagesablauf des Kinder- gartenvormittags, in dem sich jedes Kind sehr schnell im Kindergarten zurechtfindet und wohlfühlt, und somit Sicherheit und Orientierung in seiner neuen Umgebung erhält.
durch eine ganzheitliche Förderung im Bewegungs- und Wahrnehmungsbereich.
durch die Förderung von Kreativität und Naturverbundenheit. In diesem Zusammenhang ist uns auch das Vermitteln von biblischen Geschichten und religiösen Erfahrungen wichtig, die die Kinder miterleben lassen, dass sie Teil der Schöpfung sind.
durch Unterstützung und Entwicklungsbegleitung des kindlichen Neugier- und Experimentierverhaltens.
Ethikkodex
Präambel
Vor dem Hintergrund der UN-Kinderrechtskonvention haben wir, das Team der evangelischen Kindertageseinrichtung St. Johannis in Arbergen, diesen Ethikkodex entwickelt.
Wir haben uns mit unserer Grundhaltung und unserer Wertevorstellung auseinandergesetzt, die unser Verhalten zu den KINDERN, ELTERN und im TEAM leiten.
Von einem biblisch-christlichen und humanen Menschenbild geleitet, ist für uns jeder Mensch einzigartig und wertvoll und hat ein Recht auf Liebe, Zuneigung und Wertschätzung.
Wir geben Orientierung und Sicherheit, vermitteln den Kindern Lebensfreude und Lust auf das Leben in einer Gemeinschaft.
Das ist uns eine Herzensangelegenheit!
Wir heißen jedes Kind willkommen und geben ihm Geborgenheit und Sicherheit.
Wir nehmen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit an und lassen ihm Zeit, sich in seinem eigenen Tempo auszuprobieren und zu entwickeln. Wir lernen von und miteinander. Wir unterstützen das Kind auf dem Weg in die Selbständigkeit und Eigenverantwortung.
Wir vermitteln dem Kind Verlässlichkeit und geben ihm einen sicheren Rahmen durch Strukturen, Regeln und Rituale. Dabei nehmen wir es mit seinen Bedürfnissen ernst.
Wir üben mit den Kindern gemeinsame Regeln des Miteinanders und der achtsamen Grenzwahrung ein, die von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt vor der Würde des anderen getragen sind. Konflikte werden gewaltfrei geklärt.
Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Kinder
Wir legen Wert auf freundliche und respektvolle Begegnungen und auf eine Erziehungspartnerschaft in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.
Wir vertreten transparent unsere pädagogische Haltung und sind darüber mit den Eltern im Gespräch.
Wir unterstützen die Eltern in ihrer Verantwortung für ihre Kinder. Es ist uns wichtig, dass Absprachen zum Wohle des Kindes zwischen ErzieherInnen und Eltern getroffen und eingehalten werden.
Eltern
Wir gehen wertschätzend, vertrauensvoll, offen und ehrlich miteinander um.
Wir integrieren unsere Ressourcen, pädagogischen Schwerpunkte und Persönlichkeiten in unsere Arbeit.
Wir stehen gemeinsam hinter unserem erarbeiteten pädagogischem Konzept und vertreten es auch nach aussen.
Schwerpunkte
Bewegungspädagogik
„Körperliche Bewegung ist Grundlage aller Entwicklung. In Bewegung erkundet das Kind seine Umwelt und bildet eine erste Vorstellung seiner eigenen Person.“
Bremer Rahmenplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich
Die motorische Entwicklung und das Geben von Raum und Zeit für Bewegung sind uns ein wichtiges Anliegen in unserer pädagogischen Arbeit.
Der Kindergartenalltag ist durchzogen von Bewegungsangeboten, die zum Teil in unserem Spielflur, im Gemeindesaal oder draußen stattfinden.
Unser Außengelände ist als eine Bewegungsbaustelle gedacht. Die Kinder finden dort Materialien vor, die sie verändern -bewegen - können, wie Steine, Hölzer aller Art, Bretter usw.. Für die Kinder soll der Garten Aufforderungscharakter haben, etwas zu tun, zu experimentieren oder ein kleines Abenteuer zu erleben.
Die Geräte auf dem Außengelände sollen die Bewegungsfreude der Kinder unterstützen. Klettern, über einen wackeligen Untergrund laufen, springen, rutschen, turnen und schaukeln bringen im Bereich der Bewegung und besonders im Wahrnehmungsbereich viele Informationen über die Koordination des Körpers.
Wer sich bewegt - lernt!
Religionspädagogik
Allein durch die räumlichen Gegebenheiten erleben die Kinder den Kindergarten als einen lebendigen Teil der Kirchengemeinde.
Das Vorlesen aus der Bibel, biblische Geschichten erzählen und dann im Rollenspiel nachspielen sind Bestandteile unserer religionspädagogischen Arbeit und finden in jedem Projekt seine Berücksichtigung. In Zusammenarbeit mit dem Pastor der Gemeinde gestalten wir mehrmals im Jahr kleine Kindergottesdienste und sein regelmäßiger monatlicher Besuch in den Gruppen verstärkt das Kennenlernen der Bibel in lebendiger Weise. Religiöse Ansätze werden im täglichen Miteinander aufgegriffen.
Die christlichen Feste, insbesondere die Advents- und Weihnachtszeit bilden mit der Weihnachtsgeschichte und dem Einüben eines Krippenspieles jedes Jahr einen besonderen Höhepunkt.
Das Erntedankfest, St.Nikolaus oder St. Martin werden oftmals zum Anlass genommen, christliche Bräuche kennen und leben zu lernen.
Schulkinderprojekt „Die Perlen des Glaubens“
Die Perlen dieses besonderen Armbands schlagen eine Brücke zwischen abstrakten Themen des Glaubens zu ganz individuellen, konkreten Fragen der Kinder. Anschaulich und greifbar wie Perlen sind, haben Kinder sofort eine Idee,was mit den Perlen gemeint sein könnte.
Sie denken bei den roten „Perlen der Liebe“ an ihre Eltern, bei der blauen „Perle der Gelassenheit“ an einen Urlaub am Meer oder bei der schwarzen „Perle der Nacht“ an ihre Angst vor dem Alleinsein.
Die Perlen des Glaubens bieten eine wunderbare Möglichkeit, mit den Kindern über Gott ins Gespräch zu kommen und so den Glauben gemeinsam zu entdecken. Die Perlen helfen, Gefühle und Erlebnisse in Worte zu fassen. Jede Perle hat einen Namen und ein Thema, das mit „meinem“ Leben und mit Gott zu tun hat.
Die Perlen des Glaubens knüpfen - über religiöse Bildung hinaus - an der Vermittlung der Basiskompetenzen an und sind nicht losgelöst von unserer sonstigen pädagogischen Arbeit im Kindergarten. Die „Ich-Perle“ z.B. bedeutet: Ich bin wichtig! Sie stärkt das eigene Ich, Selbstbewusstsein und Selbständigkeit.