Aufwachsen in der Medienwelt
Fast in jeder Kita spielen digitale Medien heute eine große Rolle. Figuren wie Anna und Elsa, Spiderman und die vierbeinigen Helden und Heldinnen aus Paw Patrol erscheinen auf Brotdosen und Pullovern, tauchen in Erzählungen und Zeichnungen auf und werden zu wichtigen Charakteren im Rollenspiel.
Wir reagieren auf diese Entwicklungen und möchten Kinder gut auf die digitale Welt vorbereiten. Deshalb setzen wir in unseren Kitas auf eine kindgerechte Medienbildung, die Medienkompetenz fördert und Kinder beim gesunden Aufwachsen mit digitalen Medien unterstützt.
Zwischen Lebensrealität und pädagogischem Anspruch
Die Mediennutzung vieler Kinder stellt Kitas immer wieder vor Herausforderungen. Denn dort trifft die Lebensrealität vieler Kinder auf den pädagogischen Anspruch, die frühe Kindheit in Bewegung, mit Kreativität und Austausch und vor allem mit allen Sinnen zu erleben. Deswegen ist es uns besonders wichtig, eine gute Balance zu finden.
Medienbildung in unseren Kitas
In unseren Kitas ergänzt die Medienbildung das bestehende pädagogische Angebot. Wir wollen Kinder dabei begleiten, einen sicheren, souveränen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.
Gemeinsam sprechen wir daher über ihre Erfahrungen mit Medien, schauen uns Medieninhalte kritisch an, probieren Geräte aus und lernen, wie man Medien sinnvoll und kreativ nutzen kann. So fördern wir die Medienkompetenz von Anfang an kindgerecht, spielerisch und alltagsnah.
Digitale Werkzeuge
Alle unsere Kita-Gruppen sind mit einem Tablet ausgestattet, auf dem neben der Kita-App eine Auswahl an medienpädagogischen Apps installiert ist. Mit diesen können Kinder unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte digitale Collagen erstellen, eigene Trickfilme produzieren oder erste Erfahrungen mit der Bildbearbeitung machen.
Außerdem bieten wir den Kitas ausleihbare Medienkoffer an. Die Materialpakete zu den Themen Sprache sowie Natur und Technik enthalten Audiostifte und Sprachklammern, Bee-Bots, digitale Endoskope und Mikroskope, Literatur, Methodenkarten und vieles mehr.